Wie funktionieren Glaubenssätze?
Lac hum Verreibungsprotokoll- auszugsweise aus dem Buch von Dr. Norbert Merz „Die Rückkehr
der Atlanter“, arboresal-Verlag ISBN 3-9807417-6-1;
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C3
1. Phase: Hallo. Jetzt ist es Zeit, nochmals auf das Ende der C1 zu sprechen zu
kommen. Wir hatten dir berichtet über die Qualität der Verreibung und die
Möglichkeit, dabei auf C4-Ebene einen Kontakt zum Göttlichen in euch und
miteinander zu bekommen, und so Gott einen Blick in die Polarität zu
ermöglichen. (Dieser Blick hat die Qualität des Goldes.) Du fragtest,
wie das zu vereinbaren sei mit Witold Ehrlers Erkenntnissen von Gottes Blick
im Silber. Beides scheint sich ja auf den ersten Blick gegenseitig
auszuschließen. Die Frage ist also: Warum ist Gold und Silber dasselbe?!
Das scheint dir noch schwieriger zu beantworten zu sein, doch wir werden es
tun - natürlich nur auf einer gewissen Ebene. Denn dass Gold und Silber zwei
- chemisch und physikalisch gesehen verschiedene Metalle sind, ist durchaus
eine korrekte Sicht der Dinge. Doch sieh
einmal an, wie alle Dinge, alle Substanzen und alle Metalle entstehen. Als
kleines Abbild des Urknalls siehst du es noch heute in gewissen Sternen: Zunächst
ist alles nur mehr oder weniger reine Energie, die zu Wasserstoff, dann
Helium usw. kondensiert. Ihrem Ursprung nach sind also alle Moleküle, alle
Atome, alle subatomaren Teilchen dasselbe: Sie sind erstarrte ,Fleisch
gewordene’ Energie - eindeutig. Diese
Energie befindet sich noch sehr nah am göttlich-einheitlichen Urzustand der
‚Materie’. 2. Phase: In ihr ist noch nichts zu unterscheiden, außer dass dort viel Energie
ist im Gegensatz zu sonst wenig Energie im umgebenden Weltraum. Aber
innerhalb dieser Energiewolke ist nichts zu unterscheiden. Wenn du
dir nun weiter klarmachst, dass Zeit lediglich im Fokus eures Bewusstseins
entsteht und ein ziemlich relatives Phänomen ist, dass Zeit letztlich nicht
existiert und eigentlich alle Zeit sich in einem Punkt befindet, so muss sich
auch alle Materie in diesem einen Punkt befinden. Denn ohne Zeit ist Materie
aufgrund ihrer Entstehung, wie oben beschrieben, undenkbar. Wenn nun alle
Zeit und alle Materie sich in einem Punkt befinden, so kommt es
ausschließlich auf deinen Fokus an, wie du etwas und wann du
etwas betrachten möchtest. Auf dem Boden welcher Glaubenssätze und
Erfahrungen. In welchem emotionalen Zustand. Mit wem zusammen. Mit welchen
Erwartungen an die Zukunft etc. 3. Phase: Die beiden entscheidenden symbolischen Vertreter der beiden
Ansichten: Alles ist eins, alle Zeit und aller Raum befinden sich in einem
einzigen (virtuellen!) Punkt und (der Ansicht): Alles ist von allem
verschieden und unterscheidbar, heißen: Gold für die erste und Silber für die
zweite Möglichkeit. Wie wir
gezeigt haben, befinden sich aber diese beiden Möglichkeiten, aus einer
gewissen Sicht betrachtet, in einem Punkt. Sie können also gar nicht
verschieden sein. Deshalb können sie auch keine unterschiedlichen
Eigenschaften haben und keine unterschiedlichen Erkenntnisse ermöglichen. Gott ist
im Zentrum dieses Punktes, so wie er im Zentrum von allem ist. Deshalb kann
der Goldblick den besten Kontakt zu Gott herstellen, da er immer der Blick
aufs Zentrum von allen Dingen ist. Der
Silberblick kann es aber auch am besten, denn Gott wollte ja gerade etwas von
etwas unterscheiden (und hat deshalb die Polarität geschaffen, von sich
abgespalten sozusagen), um eine Erkenntnis zu ermöglichen, ein Erleben zu
ermöglichen, Emotionalität zu ermöglichen etc. 4. Phase: Was aber ist nun für euch polare Gedankensplitter (= Seelen) Gottes
der ‚richtige’ Weg? Es ist eindeutig der Weg, alles zuzulassen und
nichts auszuschließen (und damit paradoxerweise beide o.g. Ansichten als korrekt zu akzeptieren). Denn nun
kommen wir zurück zur Muttermilch: Wir sagten dir, dass eine Schöpfung
eines Menschen, so sie in Demut gegeben wurde, sich dem Empfänger anpasst.
Gottes Schöpfung wurde sicherlich in Demut gegeben, gab er sich und gibt er
sich, sein Sein, sein unpolares Wesen dabei
doch sogar völlig auf, indem er ‚gleichzeitig’ Polarität zulässt. Aus
diesem Grund passt sich die Schöpfung euch an, eurer Sicht - ja, sie entsteht
erst durch euer Anschauen der Schöpfung, durch Fokussieren eures Bewusstseins
auf die Schöpfung. Nichts
anderes ist die Schöpfung. Fleisch gewordene, zu Materie gewordene Idee oder
Wort oder Energie, wie immer du
es nennen magst. Deshalb seht ihr immer nur, was ihr sehen wollt, sehen
könnt, sehen müsst auf dem Hintergrund der Entwicklungsstufe eures
Bewusstseins. |
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5. Phase: Aber das hat den Vorteil, dass ihr auch tatsächlich eure Umwelt,
die Schöpfung verändern könnt.
Denn wenn ihr an eurem Bewusstsein arbeitet - und nichts anderes tut ihr
mühevoll in der Verreibung - so verändert ihr auch eure Wahrnehmung der
Umwelt - und damit gemäß dem Resonanzprinzip die Umwelt mit euch mit. Schau dir
die Schamanen an: |
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v Wenn dein Glaubenssatz ist: Ein
Beinbruch heilt im Rahmen eines Rituals in wenigen Stunden, dann heilt das
Bein in kurzer Zeit. v Wenn du ein Chirurg bist, dessen Erforschung der Materie ihn zu dem
Schluss brachte, dass die Knochenheilung monatelang dauert, so wird dies der
Fall sein, und er wird sich alle ,Mühe’ geben, diesem Glaubenssatz gerecht zu
werden und den Patienten so gut zu behandeln, dass die Heilung monatelang
dauert. v Wenn du ein Homöopath bist und der Meinung bist, ein Mittel lediglich
durch Repertorisieren finden zu können, dann wird es so sein. v Wenn du als Kinesiologe dasselbe in viel kürzerer Zeit zu schaffen
glaubst, wird es so sein. v Wenn du an die bewusstseinsverändernde Kraft der Verreibungen glaubst,
wird es so sein. v Wenn du sagst: Verreiben ist nur ein dumpfes Reiben in der Schale und
es passiert nichts, außer dass Milchzuckerklumpen entstehen, so wird es so
sein. v Wenn du meinst, im Goldblick alles am besten erkennen zu können, wird
es so sein. v Wenn du in der schlimmsten „Silberröhre“ Gott durch dich schauen
lassen willst, wird es so sein. v Wenn du glaubst, Technetium bedeute den Untergang eurer Kultur und es
gibt nichts zu tun als den Untergang verreibend zu begreifen, so wird es so
sein. v Wenn du
Technetium als eine von vielen Verreibungen begreifst, die helfen, die
Zukunft in eurem Bewusstsein anders erscheinen zu lassen, so wird es so sein.
Gott ist groß. Gott ist klein. Gott ist alles. Gott ist nichts. Gott - ist. |
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6. Phase: Du bist
nicht. Du existierst überhaupt nicht. Dein Körper ist eine Illusion. Du bist
überhaupt nicht von Gott getrennt. Und doch:
Alles ist eins, aber nichts ist alles. Oder anders ausgedrückt, Silber ist
Gold (da Silber das Nichts und Gold das Alles in einem, die Einheit
symbolisiert). Was du
daraus lernen sollst, ist Folgendes: Du kannst jederzeit alles erreichen.
Du musst es dir nur nehmen, so wie der Säugling die Muttermilch. Nimm es dir,
und es wird sich dir so anpassen, wie du es brauchst. Da mag nicht immer
alles andere so sein, wie du es dir vorgestellt hattest - aber welch eine
Gnade: Die Schöpfung passt sich dir an und gibt dir nur, was du brauchst. Sei
dir bewusst. Ich glaube, die Aussagen dieser C3-Verreibung
sind zentral und entscheidend, nicht
nur in meiner gesamten Arbeit, sondern auch für jeden einzelnen
Menschen, der sich mit Bewusstwerdungsprozessen beschäftigt. Wer diese Sätze
voller- Weisheit nicht nur gelesen und verstanden, sondern tief
verinnerlicht hat, dem stehen viele unglaubliche, für die meisten Menschen unvorstellbare
Möglichkeiten offen. Dieses Buch ist dazu geschrieben, Ihnen auf diesen, auf
diesem Weg zu helfen. Ich hoffe, diese Texte können sich dazu den
Bedürfnissen jedes einzelnen Lesers anpassen – wie die Muttermilch.
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