Das Arbeiten mit Lichtgitter-Mandalas 



zur Unterstützung von
Selbstheilungsprozessen

mittels bioenergetischer Übertragungen

 

Mandala = Dynamik der Mitte! 

·         Mandala ist ein Wort aus dem Sanskrit, es bedeutet sowohl Zentrum als auch Kreis.

·          Wenn wir uns das Universum als Punkt = Zentrum der Entstehung und einen Kreis als dessen momentane Ausdehnung vorstellen, bringt das Universum während seiner Expansion durch die ihm innewohnende Dynamik der Bewegung aus der Mitte heraus ständig neue Formen und Inhalte zum Ausdruck, die sich eigenständig regulieren und erhalten.

·          Ein bekanntes kosmisches Organisations-Prinzip ist die Tatsache, dass praktisch jedes Objekt im All rotiert, das Universum als Ganzes aber keine erkennbare Spur von Rotation zeigt, sondern als großer Ball in sich geschlossen ist und sich gleichförmig nach allen Seiten ausdehnt.

·          Die sich im All gestaltende lebende Materie wirkt zielgerichtet, folgt einem Entwurf, der die vollständige Idee des Schöpfungs-Planes ausführt. Hierbei wirkt eine Kraft, die dafür sorgt, dass die physikalischen und chemischen Prozesse in jedem Organismus im Einklang mit diesem Ziel ablaufen.

·          Das Ei folgt dem fertigen Bauplan bis zur körperlichen Reife - aber wie wir an uns selbst sehen, bildet sich dieses Muster nicht bis in alle Einzelheiten starr festgelegt aus. Wäre der Endzustand bereits im Entwurf enthalten, könnten wir uns bequem zurücklehnen und "ES" einfach geschehen lassen.

·          Die Erkenntnis liegt nahe, dass es keinen detaillierten Bauplan, sondern nur eine Reihe von Gesetzen gibt, in denen sich die Möglichkeiten des Lebens ansonsten frei entfalten können.

·          Bildnis und Gleichnis der Mandalas stellen trotz ihrer Vielfalt letztendlich immer wieder nur die Einheit und Entstehung aller Formen und Farben aus der gemeinsamen Mitte - dem Zentrum, der Quelle aller Dynamik dar.

·          Weil dies wiederum ein perfektes Bildnis und Gleichnis des Lebens selbst ist, können Form und Farbe der Mandalas auf vollkommene Weise innere und äußere Zustände widerspiegeln.

·          Wenn man sich daher durch Konzentration auf ein Mandala einstimmt, kann dieses - je nach momentanem Bewusstseinszustand - in Resonanz mit eigenen inneren und äußeren Zuständen treten. Und wenn dies geschieht, können dabei erstaunliche Wirkungen im Bewusstsein hervorgerufen werden - von ganzheitlicher Heilung bis zur Erleuchtung des Bewusstseins ist alles möglich. 

ZedernölMammutbaumPlazentaMuttermilchAlkohol

 

Die Lichtgitter-Mandalas sind Resonanz-Muster, die uns darin unterstützen, den geistigen Code in unserem Erbgut zu aktivieren. Sie sind die Sprache des Lichtes und somit Informationsträger und –Vermittler.

Ihre Energien reinigen und harmonisieren die feinstofflichen Körper, in denen die geistigen und emotionalen Ursachen von körperlichen Disharmonien gespeichert sind.

Die Lichtgitter-Mandalas sind die Brücke zwischen den höher dimensionalen, feinstofflichen Ebenen und den dritt-dimensionalen Körpern.

Sie bringen die im Menschen angelegten lichtcodierten Fäden zum fließen.

 

Hinter der  Methode der bioenergetischen Übertragungen steht die Idee, diagnostizierte, festgestellte oder geortete negativ-polarisierte Energiepotenziale (z.B. an Menschen, Tieren, Gegenständen oder Orten etc.) durch positiv-polarisierte zu neutralisieren bzw. zu löschen. Entsprechende Testsubstanzen ermöglichen dabei ein ganzheitliches Diagnose- und Therapieverfahren für alle aufgefundenen Belastungen.

Auf den Menschen angewandt, könnten mit diesem Verfahren  z.B. krankmachende Energien aufgespürt und neutralisiert werden, um so dem körpereigenen Immunsystem die Eigenregulierung zu erleichtern.

Für die bioenergetischen Übertragungen können alle dafür geeignete Therapie-Verfahren bzw. Methoden wie:  Schüsslersalze, Bachblüten, Edelsteine, homöopathische oder spagyrische Arzneimittel, manente C4-Globuli aber auch allopathische Arzneimittel durch entsprechende Überarbeitung integriert werden. Hierbei haben sich die Übertragungen auf einen Blutstropfen oder auf ein Lichtgitter-Geburtsmandala bestens bewährt.

 

Blutprobe

Die Quantenphysik konnte beweisen, dass ein eingetrockneter Blutstropfen sich wie ein Lichtkörper verhält. Sowie man anfängt, am Blutstropfen zu testen, erhält man genau die gleichen Informationen, die man auch beim Testen der dazugehörenden Person erhält. Egal, ob der Blutstropfen von der Person Tausende von Kilometern entfernt ist.
Man kann ermitteln, ob sie gerade eine akute Belastung durch Arbeiten, eine chronische Allergie hat oder sonstigen Belastungen ausgesetzt ist. Erhält man ein Testergebnis, kann man es graduell einstufen.

Testsubstanzen

Mit "Testhilfen" ist es möglich, jede Substanz, jedes Lebensmittel, jedes Heilmittel und jede Pflanze auf ihre Eigenschaften und Heilwirkungen zu testen. Jedes Lichtgitter-Mandala ist z.B. in seiner Polarität vollkommen ausgeglichen und deshalb immer positiv.. (das ist auch mathematisch genau nachvollziehbar). Ein Lichtgitter-Mandala ist daher immer Test- und Heilmuster zugleich.

 

 

Die Basis der C4-Homöopathie ist die Zahl 6 

Über die C1300 Potenz                                                                                                
schreibt Witold Ehrler in seiner 1. C4-Postille (über die Pflanzen)                                       Berlin, im Mai 98 

Bisher haben wir mit der C4‑Homöopathie‑Forschung unser Augenmerk vor allem auf die Verreibung gelegt. Es soll dabei nicht stehen bleiben.

Im C4‑Text zu Graphit, in dem es um die Schichten der Welt geht, wird uns noch einmal etwas über das Schichtaufbauprinzip homöopathischer Medikamente gesagt.* 

Dieses Mal ist es nicht die Verreibung, die in ihren C‑Stufen einen Gang durch die Schichten unserer Existenz ermöglicht ‑ was die Kraft auf der jeweiligen Schicht uns zu sagen hat ‑, dieses Mal geht es um die konkret verabreichte Potenzhöhe des Medikamentes, die sich ja erst durch den Schüttelvorgang ergibt. 

Worin liegt der Sinn der Potenzhöhe? 

Mit der Potenzhöhe durchwandert das so zubereitete Medikament wiederum die Schichten unserer Existenz. Hier jedoch nicht wie bei der Verreibung in dem Sinne, was die Kraft selbst uns auf der jeweiligen Ebene zu sagen hat, sondern hier liegt der Schwerpunkt vor allem darin, in welcher der Schichten unseres Körpers das Medikament seine Wirkung entfalten soll. 

Diesem Verschüttelungs‑Schicht‑Wirkungs‑Prinzip liegt nach dem C4‑Text von Graphites die Zahl 6 als Basis zugrunde. Das ist die archetypische Zahl für die Kraft selbst, aus der unsere Medikamente ihren Ursprung nehmen. 

Die Potenzhöhe von der Zahl 6 gibt dabei an, auf welchen unserer Körper das Medikament wirken soll: 

Die 61 wirkt auf unseren C1‑Körper (Vitalkörper).

Die 62 wirkt auf unseren C2‑Körper (Emotionalkörper).

Die 63 wirkt auf unseren C3‑Körper (Mentalkörper).

Die 64 wirkt auf unseren C4‑Körper (unser Wesen).

Die 65 wirkt auf unseren C5‑Körper (Kollektivaspekt). 

Dabei müssen die 4 Verreibestufen, die die Verschüttelungshöhe nicht mitgemacht haben, mit berücksichtigt werden, um auf das jeweilige Maximum des Wirkungsschwerpunktes zu kommen. Das ergibt dann folgende Zahlen:  

Das Medikament,

 das vor allem physisch wirken soll, muss die Potenzhöhe von 6 + 4 = C 10 haben (aus C4),

wenn es auf unser Gemüt wirken soll, dann 36 + 4 = C 40 (4),

wenn es auf unsere geistigen Konzepte wirken soll, dann 216 + 4 = C 220 (4).

Wenn es unser Wesen beeinflussen soll, ergibt das dann 1296 + 4 = C 1300 (4).

Eine Kollektivkraftwirkung braucht eine Potenzhöhe von  7776 + 4 = C 7780 (4)
            (bzw. die Sonderpotenz C7777(x) und höher?).
 

 

 

Zahlenkombinationen für diverse Potenzen aus der C4-Homöopathie: 
  
333



=  9
= 3+33 Dreifaltigkeit - Trinität + die Erneuerung = das Ergebnis;
(z.B. Lac humanum - die Menschenmilch - C 333 = Schutz gegen weiße Magie = z.B. Religionen);
= erdplutonische Geisterneuerung; Tatwille; Leben und Lehren von Liebe; Hingabe und Dienst an seinen Nächsten; Liebe über Begehren zu setzen;
= Weisheit; evolutes Streben; Intelligenz;
  
444



= 12
=  3
= 4+44 Die Welt - die Formgebung + Karma;
= die Wechselbeziehung zur äußeren Welt, die zu einer neuen Qualität der Zeit wird, wenn man seine
    Wechselwirkung mit der äußeren Welt ändert.
= tiefste Erdschwer, karmische Härte und Schwere;
= etwas in die Einheit bringen;
schöpferische Geisteskraft; Vergangenheit umwandeln - dann habe ich einen neuen Geist;
  
555


= 15
=  6
= 5+55 Die Seele - Verbindung von Geist und Materie + Geistige Lebensmitte;
= innere Realitäten, Zellebene; kleine Adeptenzahl - Wiedergeburt; (Adept ist ein Goldmacher, ein Führer, Lehrer;
Befruchtung, schöpferisches Lebenswasser;
Lebenskraft, die Liebenden;
  
666







= 18
= 81
= 6+66 Das Ego - die Individualität + Kraft - Hier spricht die Wahrheit selbst;
Höchster und stärkster Kraftmoment bzw. Leistung;
= das optische System der Information;
(z.B. Placenta masc. C 666 = Schutz gegen Fremdbesetzungen = Therapeutenarznei;
Lac hum fem. - die Menschenmilch - C 666 = Schutz gegen schwarze Magie, der Einfluss durch Kollektive Kräfte z.B. Politik, Werbung, Massenmedien;
Lac Lupi C 666 - die Wolfsmilch - Lebensbejahung über eine Anbindung an die naturtriebhaften Instinkte und leibhaftigen Emotionen = Therapeutenarznei etc.);
= die eigene Macht wieder annehmen, Wahrheit;
= die Welterlöserzahl; auch Auferstehungszahl;
  
777





= 21
= 12
= 7+77 Die Persönlichkeit + Osiris-Offenbarung; Königszahl - Wortgeheimnis;
= die Plattform oder der Aspekt der Entwicklung der Seele;
777 = 21 x 37 = Ausdehnung in alle Richtungen. 7 x 7 x 7 ergibt 343, die Pharaonenzahl; (z.B. Helianthus annuus - die Sonnenblume - C 777 = unterstützt selbstbewusstes Auftreten, aus sich heraus leben, sich aufrichten = der männliche Seelenanteil - zusammen mit Punica granatum - der Liebesapfel - C 777 = der weibliche Seelenanteil)
= innere Sonne; geistige Kraft und Erfolg; Geist-Magier;
= Vollkommenheit; Vollendung bzw. Abschluss;

Bei der 7 geht es auch darum, alles so zu lassen wie es ist!
Irdium hat die Ordnungszahl 77 und ist wahrscheinlich ein Repräsentant der 7. Dimension, da es ja die Schirmherrschaft über die 6. Dimension der einzelnen archetypischen Kräfte trägt. Hier haben wir das eigene Wollen total zurückzunehmen. Hier können wir nur noch die Kraft selbst sein und nur sie entscheiden lassen. Es geht um das reine Erleben und Geschehenlassen. Die Lösungen kommen nie von uns!

  
888



= 24
= 42
= 8+88 Balance - Gerechtigkeit + Kraft ; erotische Kraftzahl - Zahl der Hüterin der Lebensflamme;
= räumlich- zeitliche Konstruktion oder der Ausgang in die Unendlichkeit.
= die Zeit der Unendlichkeit ändert die Realität;
(z.B. Lac Lupi C 888 - die Wolfsmilch - Seelenführer im Zwischenreich und Urkraft des Heilertums)
= geistige Empfänglichkeit;
= Auflösung bzw. Hingabe an GOTT - höheres Begreifen;
  
999

= 27
= 72
= 9+99 Weisheit - Intelligenz (diese Potenz ist für alle C4-Mittel verheißungsvoll)
= die Zahl des Schöpfers, die alle vorherigen Elemente beinhaltet;
= Zahl höchster Weisheit und Gottesfindung;= Läuterung des Kundalinifeuers;
= Zahl der Genien und des Goldenen Schnittes - Mikro - Makrokosmos;
  
1300
=  4
Aufbauende Gotteszahl; sichtbare Schöpfung; die handelnde Einheit; der zu GOTT gewordene Mensch; Lebenspflicht und Recht;

    

 

Das Grundmuster des Lebens: das Mandala.

Das Mandala als Lebensmuster

Ein Mandala ist eine kreisrunde Struktur, die in ihrem Aufbau überall auf den Mittelpunkt hin bezogen ist. Die östliche Vorstellung geht davon aus, dass das Mandala aus der Mitte entstanden ist und das Ganze in seinem Mittelpunkt enthält. Man kann sich die Entstehung eines Mandalas so vorstellen: man bläst gleichsam einen Punkt auf und lässt damit Raum und Zeit in ihn hineinfließen. Das Mandala hat unter allen Symbolen und Bildern eine Sonderstellung, weil es alle anderen Symbole und letztlich alles Geschaffene in sich integriert. Wir finden überall Mandalas: jedes Atom entspricht mit seinem ruhenden Kern und den darum herum rasenden Elektronen einem Mandala. Da alles in der Schöpfung aus Atomen besteht, bilden Mandalas die Grundstruktur aller Materie. Die Mitte ist selbst nach den Vorstellungen der Mathematik nicht von dieser Welt, denn der Mittelpunkt hat keine Ausdehnung im Raum und darf per definitionem keine haben. Der Punkt ist eindimensional und damit, auch geometrisch betrachtet, der Einheit zugehörig. Das Tao Te King beschreibt die Nabe des Rades bzw. die in ihr herrschende Leere als das entscheidende Zentrum, um das sich alles dreht. Alles dreht sich um die Mitte, den Kern, um dieses Nichts.

Auch eine Zelle, also der Grundbaustein organischen Lebens, entspricht einem Mandala: auch hier dreht sich alles um den (Zell-) Kern. Da alles organische Leben auf Zellen aufbaut, ist auch auf dieser Ebene das Mandala die Basis des Lebens. Alle Planeten einschließlich der Erde selbst entsprechen dem Mandalamuster: sie drehen sich um ihre ruhende Mitte, in der die Schwerkraft wirkt. Auch das gesamte Sonnensystem stellte ein Mandala dar, jeder Spiralnebel, wie auch das Universum als Ganzes. Alles kommt aus dem Mandala oder ist auf dem Weg zu ihm, denn auch der Urknall, wie er von der Wissenschaft beschrieben wird, bildet ein Mandala. Aus den Mandalas der Atome entsteht alles, selbst das gewaltigste Felsmassiv, und zu denselben Mandalas kehrt alles zurück, alles zerfällt mit der Zeit wieder (z.B. der Fels in Sandkörner und Staub).

So wie sich alles auf dem Weg des Mandalas befindet, folgen auch wir als Menschen diesem universellen Muster. Das Leben in unserer polaren Welt beginnt in der Mitte des Mandalas in der befruchteten Eizelle (= ein Mandala). Der Mittelpunkt des Mandalas entspricht der Einheit, dem Paradies, so noch keine Gegensätze bestehen. Aber das Kind wird jetzt immer weiter aus der Mitte heraus streben, es gerät mit jeder Entwicklungsstufe weiter in die Polarität. Zunächst lebt es noch wie im Schlaraffenland, die Versorgung über die Nabelschnur ist jederzeit gewährleistet. Aber schon mit dem ersten Atemzug nach der Geburt wird das Kind in die Polarität von Ein- und Ausatmen gezwungen. Das eine Herz teilt sich in linke und rechte Kammer. Das Kind muss jetzt selbst Nahrung aufnehmen, mit dem Abstillen vollzieht sich ein weiterer Schritt nach draußen in Richtung Polarität, später muss es selbst essen und schließlich sich selbst ernähren. Zunächst lernt das Kind die Erde vor allem bäuchlings kennen, aber später muss es sich auf die Hinterbeine stellen und gerät dadurch in ein labiles Gleichgewicht und noch weiter in die Unsicherheit der Polarität.

In der Pubertät sind wir schon ein gutes Stück aus der Mandala-Mitte heraus geraten. Jetzt endet die immer noch relativ neutrale Kinderexistenz: das Kind muss sterben, damit die Frau oder der Mann leben kann. Mit der Abnabelung vom Elternhaus werden wir noch eigenständiger, die Spannung des Lebens nimmt laufend zu. Mit Heirat und Gründung einer Familie wachsen Verantwortung und Belastung, aber auch Chancen. Die Polarität ist jetzt sehr deutlich spürbar. Immer häufiger kommt der Schatten (von früher Verdrängtem) ins Spiel. Alle weiteren Anstrengungen, sich die Erde untertan zu machen, also Reichtümer anzuhäufen, verstärken die Anspannung, denn diese müssen dann auch verwaltet und bewacht werden.

Schließlich kommt in der Peripherie des Mandalas der Punkt der unwiderruflichen Umkehr. Der einzig mögliche Fortschritt ist jetzt der Rückschritt. Noch nie ist ein Mensch anders aus dem Muster des Mandalas herausgekommen als durch den Mittelpunkt. Ab diesem Punkt gilt das Wort Christi: "Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen". Alle Versuche, sich in der Peripherie des Mandalas festzuklammern und sich dem Muster des Lebensweges zu verweigern, müssen natürlich scheitern. Alle Wege führen jetzt nur noch zurück, heim in Richtung Mittelpunkt des Mandalas und zum Abschied von der Polarität im Tod.

Das Ziel des Weges ist also die Mitte (oder Einheit oder Himmelreich) und damit das Sterben; Menschen, die nicht an ein Leben nach dem Tod (oder an ein Weitergehen des Rhythmus von Leben und Sterben und Leben in der Reinkarnation) glauben, haben vor dem Tod die größte Angst und tun alles, um diesen Punkt zu vermeiden oder wenigstens zu verleugnen. Deshalb verkommt der Tod bei uns oft zu einem sehr unwürdigen Schauspiel.

Alle großen Religionen benutzen das Mandala zur Veranschaulichung des Lebens. Wir erkennen es z.B. wieder in den Rosenfenstern gotischer Kathedralen. Auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn bezieht sich darauf: Der Vater, Symbol Gottes und der Einheit, lebt mit seinen beiden Söhnen auf seinem Hof. Einer der beiden begehrt auf, verlangt sein Erbe und zieht in die Welt hinaus, d.h. der Sohn verlässt die Mitte des Mandalas und wendet sich nach außen. Als er schließlich alles verprasst hat und es ihm sehr schlecht geht, erinnert er sich an den Vater (und die Einheit), kehrt um und wird vom Vater mit offenen Armen empfangen. Der vermeintlich brave, zu Hause gebliebene Sohn regt sich über das Freudenfest bei der Ankunft des Bruders auf, er hatte nie ein Fest bekommen. Das ist aus der Perspektive des Mandalas auch verständlich: Warum sollte ein Nesthocker für seinen Mangel an Mut noch belohnt werden? Es gilt, hinauszugehen und das Leben zu wagen. Das beruhigende an diesem Gleichnis ist, dass wir dabei offenbar auch scheitern dürfen - Hauptsache, wir erinnern den Weg und kehren irgendwann in die Einheit zum Vater zurück.

Der typische Märchenheld muss sein Zuhause (und damit die Mitte des Mandalas) verlassen. Das wird ihm häufig erleichtert durch lieblose Eltern oder eine garstige Stiefmutter. Er muss seine Aufgaben in der Welt bewältigen, um sich seine Anima, seine weibliche Seite, zu verdienen. Wenn er sie gefunden und erobert hat, kehrt er als Held vereint mit ihr ins Reich des Vaters zurück.

Diese Gleichnisse und Märchen, auch viele Sagen, sind Hilfsmittel, um das Lebensmuster zu verdeutlichen und sich an ihm auszurichten. Unsere Missachtung dieser Hilfsmittel und das Vergessen des Mandalas als grundlegender Seelenlandkarte machen es uns heute schwer, unseren Weg zu finden und vor allem die Übergangsstufen zu meistern.

 

Weitere Lichtgitter-Mandalas - Beispiele:

Zum Vergrößern, die Mandalas einfach anklicken.

StammzellenteilungPunica granatumTransformation
   
Fibonacci-Spirale StrahlenbelastungLac lupi

 

Die Blume des Lebens: 

die Quelle

Die Blume des Lebens ist eines der geometrischen Urmuster, das zum uralten Menschheitswissen gehört. Es finden sich nachweislich bereits in Ägypten, und zwar am Tempel Abydos, wie beispielsweise auch in den Aufzeichnungen Leonardo da Vincis diesbezügliche Hinweise.
Die Blume des Lebens besteht aus einem Kreis in der Mitte, der metaphysisch als Gott interpretiert wird. Um diesen Kreis herum ordnen sich in gleichmäßigen Abständen konzentrisch weitere Kreise an, bis es insgesamt 19 Kreise sind, die von zwei Kreisen umschlossen werden.
Die Vervielfachung des ursprünglichen 'göttlichen' Kreises in der Mitte symbolisiert die Entfaltung Gottes in das Universum durch Anwendung eines immer gleich bleibenden Prinzips, nämlich der Hinzufügung weiterer gleich großer Kreise in gleichen Abständen, die durch die Schnittpunkte vorgegeben sind.
Die Blume des Lebens ist nicht nur zwei-, sondern auch  dreidimensional und unendlich weiter fortführbar zu denken.

Aus der Blume des Lebens sind durch Verbindung entsprechender Linien einerseits alle platonischen Körper (Tetraeder, Würfel, Oktaeder, Ikosaeder und Dodekaeder) zu gewinnen, und andererseits entspricht sie auch dem Schöpfungs- bzw. Entstehungsprozess von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen. So nimmt die Anordnung der Zellen beim Fötus in der Gebärmutter in einem bestimmten Stadium genau die Form der Blume des Lebens an.
 
Die Platonischen Körper:
Definition: Ein platonischer Körper (Polyeder) heißt regulär, wenn all seine Oberflächen aus demselben regelmäßigem Vieleck bestehen und in jeder Ecke gleich viele dieser Vielecke zusammenstoßen.
Spätestens seit Platon ist bekannt, dass es nur genau fünf dieser regulären konvexen Polyeder gibt:

Tetraeder,      bestehend aus   4 Dreiecken
Hexaeder,      bestehend aus   6 Quadraten
Oktaeder,       bestehend aus   8 Dreiecken
Dodekaeder, bestehend aus 12 Fünfecken
Ikosaeder,      bestehend aus 20 Dreiecken

Jeder Platonische Körper besitzt eine Innenkugel, auf der die Mittelpunkte sämtlicher Flächen des Körpers liegen, und eine Außenkugel, auf der sämtliche Körperecken liegen. Die Platonischen Körper sind die einzig möglichen Figuren mit folgenden Kennzeichen:
  • Alle Kanten eines Körpers haben die gleiche Länge.
  • Alle Flächenwinkel in einer Ecke sind gleich groß.
  • In jeder Ecke stoßen gleich viele der Vielecke zusammen.
  • Alle Seiten eines Körpers haben die gleiche regelmäßige Fläche.
  • In einer Kugel berühren alle Eckpunkte die Außenhülle.

Die Platonischen Körper entwickeln sich direkt aus der "Blume des Lebens".

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